KENNEN SIE BUDAPEST AUF DEN SPUREN VON FRANZ LISZT SPAZIEREND LERNEN!

 

izek imak gbMehr als ein Drittel seinen 75 Lebensjahren verbrachte Franz Liszt in Budapest.Obwohl Franz Liszt auch von den Österreicher als ihr eigener Komponist bekannt wird, er selbst füllte und bekannte sich Ungar und wir Ungarn sind stolz an den berühmten Sohn unserer Nation.Er sprach zwar nicht perfekt unsere Sprache , trotzdem wurde er von der ungarischen Aristokratie angenommen un liebgewonnen.Ein Beweis dafür ist  ihre Initiave bei dem Herrscherhof ihm den Adeltitel zu verleihen. 

Die ehemaligen Schauplaetze seines Lebens begehend , können wir einen wunderbaren Eindruck über unserer Stadt bekommen.Wir haben für Sie einen Rundgang-Empfehlung zusammengestellt, wodurch die Stadt zu kennenlernen ist, gleichzeitig  bekommt man einen Einblick  in das Leben des vielleicht berühtesten Ungarn.

WIE LANG IST DER RUNDGANG UND WIEVIEL ZEIT BRAUCHT MAN DAFÜR?

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Der Rundgang ist 7 km lang und wir empfehlen  etwa 4 Stunden  in angenehmen Tempo dafür, gelegentlich bei einigen Tasssen Kaffe  die Stimmung der Stadt geniessend  in den empfohlenen Kaffeehauser.

 

IN  WELCHE RICHTUNG  SOLL  ICH  MICH  AUF  DEN  WEG  MACHEN?

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Unsere Pension verlassend gehen wir in die Richtung der Ráday Strasse  weg, und entlang dieser Strasse bummelnd in etwa 15 Minuten  gelangen wir auf den Kálvin Platz.

Tip :- Sollten Sie  unterwegs Hunger haben, dann können wir in der Naehe der Pension die folgende zwei Abstecher mit gutem Herz empfehlen.

Der erste ist die Konditorei Nándori, am Anfang der Ráday Strasse.Ihre Eigentümer könnten nahe als Dynastie bezeichnet werden, weil alle Familienangehörige Zuckerbaecker mit zahlreichen Auszeichnungen sind.In  ihrer Stimmungsvollen Konditorei  finden wir neben den traditionellen, ungarischen Süssigkeiten, auch die heutzutage so beliebte Torten, Salz-und Teegebaeck,  zur Sommerzeit  die vielfaeltigen Eisspezialitaeten.

Mehrmals wurde in dieser Zuckerbaecker-Werkstatt die „Torte des Landes”  bzw. „ Die diabetische Torte des Landes” gebacken. Sowohl diabetische als auch Paleo-Gebaecke werden hier feilgeboten.

Öffnungszeiten:  Montag – Sonnabend: 7:30 – 18:00      

Der zweite Abstecher ist die Baeckerei Butter, wo zwei Gebrüder mit Leib und Seele backen   in heimischer, angenehmer Atmosphaere die besten Backwaren.
Um die Baeckerei erreichen zu können gehen Sie entlang der Ráday Strasse in die Richtung des Kálvin Platzes , dann biegen Sie nach links  bei der Mátyás Srasse und weiter in die  Lónyai Strasse.
Es lohnt sich, können sie uns glauben !

Öffnungszeiten:  Montag – Freitag :  7:30 – 19:00  ,Samstag: 7:30 -13:00

 Auf dem Kálvin Platz  erblicken wir schon das monumentale,  mit Saulenreihe  verzierte Gebaude des National Museums.
Der Bau  der Basilika von Esztergom  wurde 1856 beendet, für ihre Einweihung komponierte und dirigierte Franz Liszt  die „Graner Messe „ .Die zwei Proben  fanden am 26-ten bzw. 28-ten  August  in dem Prunksaal des National Museums statt.
An dem National Museum vorbeilaufend kurz vor dem Hotel Astoria , die Strasse überquerend, biegen wir in die Ferenczy István Strasse ein. Ein wenig fortgehend gelangen wir in den aeltesten Garten der Innenstadt , in den Károlyi-Garten. In dem Garten , -der aus Palast-Garetn öffentlicher Park geworden ist – setzen wir uns auf einer Bank  und geniessen wir das Gezwitscher der Vögel .Auf dem Stadtplan, - auf  „Károlyi-Garten” klickend – sehen wir es als Privatgarten des Károlyi Palastes.Im Laufe der stürmischen Geschichte  wurde es öfters beschaedigt, oder aber völlig zerstört, heutzutage ist es „das grüne Herz” der  Stadt.
Aus dem Károlyi-Garten gehen wir  weiter in die Ferenczy István Strasse , dann biegen wir nach rechts, so erreichen wir gleich das Kaffeehaus Zentral.
Das Kaffeehaus mit bedeutender Vergangenheit wurde 1887 eröffnet, und war ein wichtiger Schauplatz  des ungarischen Literatur-Lebens. Es diente als Stammplatz  für die Redaktion
„Hét”, deren junge Journalisten  spaeter  die „N yugat” –als  Vertreter einer neuen Stimme- gründeten.So wurde das Kaffeehaus Zentral  zweimal  zum Stammplatz der Journalisten  von „Nyugat”, ab 1908 fanden hier taeglich  die Zusammenkünfte  mit  Ady, Kosztolányi, Karinthy, Heltai,Babits, statt. Spaeter, in den 1920-er Jahren  sassen bei den Stammtischen : Móricz, Árpád Tóth, oder Lőrincz Szabó, Karinthy und Attila József. Seine alte Einrichtungen sind leider kaputt gegangen, aber die  gegenwaertigen Geschaeftsführer  bemühen sich das Institut traditionsgemaess, anderseits jedoch offen für das Neue weiterzuführen. Nach dem Kaffeertrinken gehen wir weiter in die Richtung des Ferenciek Platzes.
Franz Liszt als Kind war öfters hier in der Franziskaner Kirche bzw. in dem Kloster, da sein Vater ursprünglich Mönch werden wollte und besuchte seinen hier dienenden Klassenkamerad.Der Vater nahm für siene Besuche auch den kleinen Franz Liszt mit. Dank seiner tiefglaubigen Erziehung , fühlte sich  heimisch in diesem Milieu, spaeter schloss er sich  auch diesem Orden an, als Weltgeistliche.
  Bei dem Pester Brückenkopf der Elisabethbrücke  finden wir die Innenstaedtische Pfarrkirche. In dem  In dem hiesigen Pfarrhaus wohnte Franz Liszt auf die Einladung des Praelates , zwischen 1858-1870 waehrend seiner Aufenthalte  in Ungarn.

An dieser Stell gab es eine Kirche schon vor mehr als  1000 Jahre, si die Stilarten der einzelnen Epochen sind auf dem Geabaude gut zu beobachten. Hier werden die Reliquien
Des Martyrer-Bischofs Sankt Gellért aufbewahrt, der von dem Berg – gegenüber – im Fass hinuntergerollt worden war- und fand den Maertyrertod.

  Gehen wir in die Váci Strasse zurück und dann weiter in die Richtung der Stadtmitte.Gleich erreichen wir das Gebaudes des  Theaters „Pesti Szinház”. An seiner Stelle stand ein Gasthof „ zu den sieben  Stammesfürsten”, wo Franz Liszt  sein erstes Konzert  in Budapest, am 1-sten Mai, um 16:00 Uhr  1823 gegeben hat.Durch die Türr István Strasse  gelangen wir  in die Apáczai Csere János Strasse, wo wir uns für einen Augenblick anhalten sollten. Nach rechts schauend  - mit unserem Handy-Bild – versuchen wir uns vorzustellen das hiesige , ehemalige Hotel Hungária, eines der besten Hotels des Zeitalters.Franz Liszt kam öfters vorbei um Abendessen mit Zigeunermusik zu haben.
Wir setzen unseren Weg nach rechts fort , bis zum Vigadó-Platz.
An der Stelle des „Vigadó” stand die sogenannte Redoute, wo Franz Lisz insgesamt 6 Konzerte gegeben hat.  Das heutige Gebaude wurde im Januar 1865 erbaut, in dem selben Jahr, im August fand  hier  die Uraufführung  des Oratoriums „Sankt Elisabeth” von Franz Liszt statt,  von ihm selbst auch dirigiert.Für diese Konzert kam ein Chor  mit 500 Saenger  aus budapester bzw, laendlichen  Gesangvereine  zustande.
Danach gab er jedes Jahr  in dem „Vigadó” ein karitatives Konzert. Am 18-ten Maerz 1872  Franz Josef und seine Familie haben  das karitative Konzert mit ihrer Anwesenheit  auch verehrt.
1875 gab hier Franz Liszt mit Wagner ein gemeinsames Konzert.
In der kleinen Strasse neben dem Vigadó gehen wir auf den Vörösmarty Platz. Wir können uns in der berühmten Gerbaud Konditorei - die richtige Kaffeehaus-Stimmung erfahrend- ausruhen.
  Die Gerbaud-Schnitte  ist eine wahre ungarische  Spezialitaet - aus Walnuss,Aprikosenmarmelade und aus schmackhaftem Teig- die hier verkostet werden kann.
Nach der kurzen  Rast  fangen wir den Spaziergang  des dritten Abschnittes wieder  auf dem Donau-Corso an, darauf weiter geht es  zzum pester  Brückenkopf der Kettenbrücke , wo vor uns das budaer Panorama der Weltkulturerbe-Liste von UNESCO öffnet.
Wir sollten uns für einen Augenblick  bei dem Hotel Sofitel anhalten.An seiner Stelle stand  einst das National Casino ( über seinen  Festsaal finden Sie ein Bild auf dem Stadtplan). In dem Casino gab der ungarische Adel zu den Ehren von Franz Liszt  ein Bankett. Es bedeutete die Anerkennung seiner Verdienste auf hoher Ebene, doch war eer keiner adeliger Abstammung, erblickte das Tageslicht als Enkelsohn eines Dorflehrer-Kantors.Das Casino durften in dem 19-ten Jahrhundert  ausschliesslich die Mietglieder  der Aristokratie betreten, jedoch wurde er – trotz seiner Abstammung- ausnahmsweise  von der Aristokratie angenommen.
   Zum Zeichen de Anerkennung  ergriffen sie die Inititative  bei dem Kaiser , dass Franz Liszt  den Adeltitel erhalten solle, der Versuch aber abgelehnt wurde.Die ungarische Aristokratie wollte es nicht zur Kenntnis nehmen  und  in diesem  Bankett verschenkten ihm ein Edelschwert.Liszt war von dieser Geste sehr angetan und- aus Mangel an ungarisch- bedankte er das Geschaenk mit schönen französichen Wörter.
   Auf der anderen Seite des Platzes  finden wir die Akademie der Ungarischen Wissenschaften, die István Széchenyi – Erbauer der Kettenbrüccke – gegründet hatte.Sie kannten sich persönlich, scahauten sie zusammen 1839 den Bau der Kettenbrücke an. Liszt dirigierte sogar in dem Prunksaal der Akademie.
Bei der Akademie spazieren wir durch die Vigyázó Ferenc Strasse bis zur Nádor Strasse weiter. Hier finden wir  den ehemaligen Festetics-Palast, der heute die C.E.U-Universitaet beherbergt.
1839 kam er als anerkannter Künstler nach Ungarn, und  von jener Zeit an verbrachte er immer mehr Zeit in Budapest. Er wurde mit grosser Ovation empfangen, ihm zu Ehren spielte ein Militaerorchester  mit 60 Mitglieder und sang ein Saengerchor.
In der selben Strasse  unter Nr. 19 wohnte er zwischen 1871-73 ( die Gedenktafel wurde an falscher Stelle angebracht, unter Nr. 20, Schossberger-Haus dagegen, wo er eine Wohnung angemietet hatte, war unter Nr. 19)
1865 nach mehreren Schicksalsclaege in seinem Privatleben ging er Rom, um die Religuion als Zufluchtsort zu waehlen. Er wohnte am Stadtrand in einem Kloster, besuchte  das Seminar und wollte in die katolische Kirche eintreten.Am 31-ten 07.1865 erwarb er die vier untere Priesterorden ( ein richtiger Priester  besitzt  7 )  und von jener Zeit an  trug er  den geistlichen Ornat  und besuchte  an jedem Tag die Messe und die Liturgie.
Zwischen 1871-1873, in der Nádor Strasse wohnend, besucht er taeglich  die –in Bau begriffene-   St. Stefan Basilika, in den fertiggestellten Teilen wurde Messen gelesen. Damals hiess sie St. Leopold Kirche , statt St. Stephan  Basilika. Die Stadteile wurden –nach der Sitte des 19-ten Jahrhunderts -  nach den Herrscher benannt , aber  die Kirchen nach den Schutzheiligen  der Herrscher, darum hiess sie Leopold.
Die Sankt Stephan Basilika ist auch von innen ein Besuch wert, oder aber – wenn wir Zeit haben – zu iher Kuppel hinaufsteigen, ja doch  bewundern wir  von einem des grössten Gebaude des     Landes ein prachtvolles Panorama.

Öffnungszeiten: 1. Oktober – 30 Juni  10:00 – 16:30 Uhr
                          1. Juli            30 September – 00-18.30 Uhr

Eintritt : 500 Ft/Person (Studenten-Renntner : 400 Ft/Person)  

Von der Basilika können wir entweder zu Fuss oder per U-Bahn  in das Franz Liszt Gedenkmuseum  weiter.


Es ist unbedingt ein Erlebnis  mit der kleinen U-Bahn  zu fahren, da ihre Haltestellen mit althergebrachtem Gepraege uns daran errinern, dass es sich um die aelteste Untergrundbahn des Kontinents handelt.
Wir könnten uns bei dem Opernhaus anhalten , oder direkt  zur Vörösmarty Strasse  hinfahren. Wir finden die ehemalige Wohnung von Franz Liszt in dem Gebaude  der sogenannten  Alten  Musikakademie
Das Gebaude der Königlichen  National Musikakademie  wurde 1875 eröffnet, hier unterrichtete Franz Liszt  vom Anfang an bis 1886, bis zu seinem Tode.
Seine Wohnung ist  in dem  ersten Stock zu finden.Franz Liszt war der Vorsitzende  der Musikakademie, bis Franz Erkel  der  Hauptintendant  –auch hervorragender Klavierspieler-,dessen Wohnung in dem zweiten Stock war.
Empfehlenswert ist  die ehemalige Wohnung –heute  Museum - , anzuschauen, dass uns über  den Charakter  von Franz Liszt  viel interessantes vermittelt  und daurch erhalten wir  ein umfassendes, wahres Bild  von dem Mensch bzw. von dem hochbegabten  Künstler und grosszügigem Lehrer.
   Um Einsichtnahme  in das Leben  von Franz Liszt  erhalten zu können, kaufen Sie für die Besichtigung  der Ausstellung Audioguides, die viel zusaetliche Information vermittelt.

Eintritt  :  1500.-Ft/Person (Studenten & Rentner 750 Ft/Perso)

Audioguides :  700 Ft/ Person ( ungarisch, englisch, deutsch, hollaendisch, französisch
                                                   Italienisch, spanisch, polnisch, russisch, japanisch, chinesisch